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Sergio Ramos y Modric rememoran aquel histórico minuto 93

"Diese 93. Minute war historisch"

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NEWS | 24/05/2020

Ramos und Modric erinnern sich an das Tor von Lissabon, das Real Madrid in die Verlängerung schickte und von da an durch Tore von Bale, Marcelo und Cristiano zur Décima führte.
Lissabon, 24. Mai 2014. 93. Minute des Champions League Finals zwischen Real Madrid und Atlético. Es steht 1-0 für die Rojiblancos, Modric tritt eine Ecke und Sergio Ramos erzielt den Ausgleichstreffer mit einem spektakulären Kopfball. Von da an zeigte Real in der Verlängerung mit Toren von Bale, Marcelo und Cristiano Ronaldo sein Können, um am Ende 4-1 zu gewinnen und einen legendären Lauf von vier Titeln in fünf Jahren zu beginnen. Am sechsten Jahrestag der Décima blicken die beiden Protagonisten dieses unvergesslichen Tores auf einen magischen Moment zurück, der für immer im Herzen Reals bleiben wird. So erinnert sich Ramos an jenen Abend: "Mit nur einem Wort würde ich sagen, historisch. Historisch und magisch, weil Real Madrid eine magische Welt ist und wir das Glück haben, ihr anzugehören."

"Das erste, was mir einfällt, wenn ich an Lissabon denke, ist die Trophäe, die Champions League, nachdem man so viele Jahre darum gekämpft hat, erst das Finale zu genießen und es dann zu gewinnen. Man erinnert sich an seine ganze Familie und an die Opferbereitschaft und Anstrengungen, die man viele Jahre lang auf sich genommen hat. Das ist das Schöne am Fußball, die Belohnung, dass man eine Champions League Trophäe in die Luft heben und in seinen Lebenslauf aufnehmen kann."

Identität des Clubs
"Ich denke an die DNA Real Madrids, den Kampf bis zum Ende. Solange es eine Möglichkeit gibt, sei es eine Minute oder eine Sekunde, war ich mir immer bewusst, dass es möglich war."

RAMOS: "ICH WAR MIR IMMER BEWUSST, DASS ES MÖGLICH WAR, SOLANGE ES EINE CHANCE GÄBE, EINE MINUTE."

"Es stimmt, dass es am Ende ein toller Abschluss ist, vor allem wegen der Ausführung, des Sprungs, der Entfernung, des Torhüters Thibaut, der viel Platz unter der Latte einnimmt. Ich glaube, es gab nur eine einzige Lücke, in die der Ball reingehen konnte. Es war eine gute Flanke von Modric, ich komme an den langen Pfosten, weil dort mehr Spieler sind und ich mit ein paar Bewegungen blocken kann. Godín ist mein Verteidiger, Bale, Cristiano waren auch da... Ich mache eine Finte zum langen Pfosten und gehe nach innen. In diesen Zehntelsekunden, mit so vielen Spielern und so viel Aufregung, hat Godín keine Zeit, mir zu folgen, weil ich die Position gewinne. Dieser Meter erlaubt es mir, allein um den Elfmeterpunkt herum vorzurücken und mit einer perfekten Ausführung in der 93. Minute praktisch allein zu köpfen, wodurch wir den Ausgleichstreffer erzielen und in die Verlängerung gehen."

Modric: "Ich war überzeugt, dass wir treffen würden"
"Ich war sehr ruhig und überzeugt, dass wir ein Tor erzielen würden. Sergio war an der richtigen Stelle, er positionierte sich sehr gut, und wie er es dann traf, ist Geschichte. Es war unglaublich."

"Wir hatten während der Saison diese Ecke ziemlich oft trainiert. Wir hatten durch diese Ecke in vorherigen Spielen getroffen, in der Champions League gegen Bayern und in einigen Ligaspielen. Es war wichtig, einen guten Ball dort zu platzieren, wo ich ihn hingelegt habe, aber dann hat Sergio einen guten Zug gemacht, und der Kopfball war perfekt."

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