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Amancio Amancio Amaro Varela

1962 · 1976
Position
Stürmer
Geburtsort
A Coruña
Geburtsjahr
16/10/1939

Der „Galizischer Hexer“

Position: Stürmer
Einsätze: 471 Pflichtspiele
Erzielte Tore: 155
Einsätze spanische Nationalmannschaft: 42 Spiele

Herr und König der rechten Flanke. Ein wahrer Künstler mit dem Ball, der diesen Sport als ein Schauspiel auffasste. Santiago Bernabéu richtete seine Aufmerksamkeit auf ihn und schaffte schließlich in Sommer des Jahres 1962 seinen Kauf. Seine Geschicklichkeit und seine Schnelligkeit erstaunten das Fußball-Panorama auf nationaler und internationaler Ebene.

Unbestreitbarer Star vom Deportivo de La Coruña bei dessen Aufstieg in die erste spanische Liga im Jahre 1959. Amancio gelangte in ein Real Madrid, das sich in einer Übergangszeit befand. Die Königlichen hatten sich in den letzten Jahren der 50er Jahre mit den fünf Europapokalen in fünf Jahren als König des Kontinents erwiesen. Einige der Helden dieser Zeitspanne traten zurück, wodurch der Verein erneut ein siegreiches Team bilden musste. Deswegen verpflichtete der Verein den galizischen Stürmer. Es kamen zudem noch Spieler wie Zoco oder Muller.

In seiner ersten Saison gewann er die spanische Meisterschaft. Von da aus schaffte er noch viele weitere Erfolge, die er mit dem Europapokal im Jahre 1966 krönte. Das Heysel-Stadion war Austragungsort des Finals gegen Partizan. Das Spiel begann mit dem Tor der Balkanen nicht besonders positiv. Mit den Toren von Amancio und Serena kehrte Real Madrid jedoch wieder an die Spitze des europäischen Fußballs zurück. Zudem zeigte er noch seine Torgefährlichkeit, indem er zwei Pichichi-Trophäen gewann.

Mit der spanischen Nationalmannschaft schaffte er denselben Erfolg ein Paar Jahre davor (1964). Zum ersten Mal in der spanischen Fußballgeschichte gewann die Nationalmannschaft eine Europameisterschaft. Erstaunlicherweise war das Santiago-Bernabéu-Stadion Austragungsort des Finals gegen die Sowjetunion. Mit dem Galizier auf der rechten Flanke und dank eines Tores von Marcelino schaffte Spanien einen unvergesslichen Sieg.

Das Erbe einer erfolgreichen Generation

Man hält Amancio als den Entdecker der „Quinta del Buitre“. Der Galizier erreichte als Trainer mit dieser Generation einen Meilenstein. Er gewann die zweite spanische Liga mit Castilla. Eine der goldensten Epochen der Madridistas war schon im Moment leicht vorher zu sehen.
 
Der Erfolg mit Castilla und die Entdeckung von Butragueño, Martín Vázquez, Sanchís, Pardeza und Míchel hatten zur Folge, dass er das erste Team sechs Monate lang in der Saison 1985-1986 führte. Sein Erbe wurde dann unter der Führung von Luis Molowny erfolgreich abgeschlossen.
 
Der Galizier blieb nach seiner Zeit als Trainer Teil des Vereins. Er begann als Talentsucher, wurde später Wortführer des Vorstands von Florentino Pérez und schließlich zu einem der Leiter der Organisation der Jahrhundertfeier.
 


Honours

1 Europapokal
9 spanische Meisterschaften
3 spanische Pokale
1 Europameisterschaft mit der spanischen Nationalmannschaft

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