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Asociación Mundial de Clubes

Florentino Pérez, zum Präsidenten des Weltverbandes der Fußballvereine ernannt

NEWS | 15/11/2019

"Ich freue mich, dass Clubs aus der ganzen Welt anwesend waren und sich darauf geeinigt haben, diesen Verband zu gründen", sagte der Präsident von Real Madrid.
Florentino Pérez wurde zum Präsidenten des Weltverbandes der Fußballvereine (WFCA) ernannt, sagte die neue Agentur in einer Pressemitteilung. Nach der Genehmigung der Klub-Weltmeisterschaft, die 2021 in China ausgetragen wird, trafen sie sich am Freitag am Hauptsitz der FIFA in Zürich Clubs aus allen sechs Kontinenten, um über diesen neuen Wettbewerb zu sprechen. Auf dem Treffen wurde beschlossen, den Weltverband der Fußballvereine zu gründen und ihren ersten Präsidenten zu ernennen, nämlich Florentino Pérez.

Dieser Verband wird die Grundlage für den Dialog zwischen den Vereinen und der FIFA bilden. Das erste Ziel der Organisation wird laut der Erklärung darin bestehen, "sicherzustellen, dass die FIFA Klub-Weltmeisterschaft ein Ereignis ist, bei dem Fans aus der ganzen Welt den besten Fußball mit den besten Mannschaften sehen können, die um die einzige Klubtrophäe der Welt kämpfen". Darüber hinaus wird es ein Mittel sein, um die Probleme, mit denen die Klubs konfrontiert werden, anzugehen und einen konstruktiven Meinungsaustausch mit der FIFA zu führen.

Nach dem Treffen sagte Florentino Pérez: "Ich freue mich, dass heute Vereine aus der ganzen Welt anwesend waren und sich bereit erklärt haben, den Weltverband der Fußballvereine zu gründen. Dieser neue Verband wird der FIFA ein glaubwürdiges und ernsthaftes Gegenstück bieten, um alle Fragen rund um die Clubs zu diskutieren, beginnend mit der FIFA Klub-Weltmeisterschaft im Jahre 2021."

FLORENTINO PÉREZ: "Wir freuen uns auf eine exzellente Zusammenarbeit mit der FIFA."

"Dieses Turnier muss ein Wettbewerb sein, der die Entwicklung des Klubfußballs auf der ganzen Welt fördert, und das ist es, was alle heute anwesenden Klubs gemeinsam mit der FIFA erreichen wollen. Wir freuen uns auf eine ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der FIFA, um den Vereinsfußball auf ein neues Niveau zu heben."

Infantino: "Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten und insbesondere an Florentino Pérez"
Der FIFA-Präsident Gianni Infantino sagte seinerseits: "Wir freuen uns, das heutige Treffen zu veranstalten, nicht nur, weil wichtige Themen wie die neue FIFA-Klub-Weltmeisterschaft diskutiert wurden, sondern auch, weil die Stimme von Vereinen aus allen Kontinenten gehört wurde."

"Ich bin sicher, dass sich weitere führende Vereine dieser Plattform anschließen werden, mit der wir einen gemeinsamen Dialog anstreben, so wie wir es mit FIFA-Verbänden, -Konföderationen, -Ligen und -Spielern sowie mit den am meisten Interessierten der Fußballwelt getan haben. Die Welt entwickelt sich rasant, und wenn der Fußball als weltweit führender Sport weiter wachsen will, müssen wir uns in einem konstruktiven, innovativen und integrativen Geist zusammenschließen, um offen über die Herausforderungen und Probleme, aber auch über die großen Chancen, die sich uns bieten, zu sprechen."

"Meine Vorstellung ist, dass in Zukunft 40 oder 50 Vereine aus verschiedenen Teilen der Welt den legitimen Ehrgeiz haben werden, die FIFA Klub-Weltmeisterschaft zu gewinnen. Das würde bedeuten, dass sich ihre nationalen oder regionalen Wettbewerbe auf dieses Niveau entwickelt haben und dass Millionen von Fans sich noch mehr für die Unterstützung ihrer Lieblingsmannschaften einsetzen."

"Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten und besonderen Dank an Florentino Pérez für die Initiative, Vereine aus aller Welt an die FIFA-Zentrale zu bringen, und für den Startschuss eines so wichtigen Projekts."

Erste Schritte
Nach dieser konstituierenden Sitzung wird der Weltverband der Fußballvereine nun mit der Einladung weiterer Vereine beginnen, um alle teilnehmenden Vereine oder Kandidaten zur Teilnahme an der FIFA Klub-Weltmeisterschaft dauerhaft zu vertreten. Die Gründungsmitglieder der WFCA sind: Real Madrid (Spanien), Mailand (Italien), Auckland City (Neuseeland), Boca Juniors (Argentinien), River Plate (Argentinien), América (Mexiko), Guangzhou (China) und Mazembe (Kongo).

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