Die Stiftung Real Madrid fördert die soziale Wiedereingliederung durch Sport in Strafvollzugsanstalten
Mehr als 1.500 inhaftierte Personen nahmen in dieser Saison an den soziokulturellen Sportprojekten fĂĽr FuĂźball und Basketball teil.
Die Stiftung Real Madrid setzte während der Saison 2025-26 weiterhin den Sport als Bildungsinstrument ein, um die Prozesse der Umerziehung und sozialen Wiedereingliederung von inhaftierten Personen zu unterstützen. Durch 30 soziokulturelle Sportprojekte, die in Strafvollzugsanstalten in ganz Spanien, einschließlich des Frauengefängnisses Alcalá-Meco, umgesetzt wurden, profitierten 1.578 Personen von diesem Programm.
In Zusammenarbeit mit der Generaldirektion für Strafvollzugsanstalten des Innenministeriums und der Stiftung Horizontes Abiertos fördert dieses Projekt gesunde Lebensgewohnheiten und trägt zur Entwicklung grundlegender persönlicher und sozialer Kompetenzen für das Zusammenleben und die zukünftige Integration der Teilnehmer bei. Durch wöchentliche Trainings in Fußball und Basketball, die auf der Methodologie Für eine ECHTE Bildung: Werte und Sport basieren, arbeiten die Inhaftierten an Werten wie Respekt, Verantwortungsbewusstsein, Einsatz, Gleichheit und Teamarbeit.
Initiativen fĂĽr das Zusammenleben
Neben der regelmäßigen sportlichen Aktivität umfasst das Programm verschiedene Initiativen, die das Zusammenleben, die Teilnahme und den Kontakt mit positiven Vorbildern fördern. Im Bereich Fußball fand erneut das traditionelle Interzentrumsturnier statt, dessen Finale im Strafvollzugszentrum Madrid IV-Navalcarnero ausgetragen wurde. Darüber hinaus teilten die Teilnehmer besondere Tage mit den Jugendmannschaften des Real Madrid. Der Real Madrid Castilla besuchte das Strafvollzugszentrum Madrid II-Alcalá Meco, während der Real Madrid C eine ähnliche Aktivität im Strafvollzugszentrum Madrid V-Soto del Real durchführte.
Sport als Raum fĂĽr Gleichheit
Einer der herausragendsten Momente der Saison fand anlässlich des Internationalen Frauentags statt. Das Strafvollzugszentrum Madrid I veranstaltete eine gemeinsame Basketball-Session, an der weibliche Inhaftierte zusammen mit einer Gruppe männlicher Inhaftierter aus dem Strafvollzugszentrum Madrid II teilnahmen. Die Aktivität ermöglichte es, den Wert der Gleichheit durch kooperative Dynamiken und sportliche Übungen in einem Umfeld von Respekt, Zusammenleben und gleichberechtigter Teilnahme zu fördern.
Diese Arbeit ist weiterhin dank der Zusammenarbeit von Institutionen möglich, die sich für Integration und zweite Chancen einsetzen, wie die Gruppe Ibérica und die Stiftung ACS.
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