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Di Stéfano Alfredo Di Stéfano Laulhé

1953 · 1964
Position
Stürmer
Geburtsort
Buenos Aires (Argentina)
Geburtsjahr
04/07/1926

Der beste Fußballspieler aller Zeiten

Position: Stürmer 
Einsätze:
396 Pflichtspiele
Erzielte Tore: 308
Einsätze spanische Nationalmannschaft: 31 Spiele

Der beste Fußballspieler der Geschichte von Real Madrid. Angreifen, Verteidigen, er machte alles hervorragend. Ein Anführer innerhalb und außerhalb des Spielfelds. Unter seiner Führung erreichte der Verein seine glorreichste Epoche. Die bis zum heutigen Zeitpunkt unerreichte Leistung, fünf Europapokale in Folge zu gewinnen, beeindruckte die ganze Welt. Di Stéfano wurde mit zwei Ballon d´Or ausgezeichnet. Er war der Spitzenführer eines Traumteams. Außerdem ist er der einzige Spieler, der einen Super Ballon d´Or besitzt. Er erhielt diese Trophäe im Jahre 1989, welche heute im Real Madrid Museum zu besichtigen ist.
 
Mit 19 Jahren debütierte er in der ersten argentinischen Liga mit River Plate und mit 21 wurde er zum Meister und Torschützenkönig gekrönt. Wegen einem Streik im argentinischen Fußball emigrierte er nach Kolumbien, wo er mit Millonarios erfolgreich wurde. Alle verliebten sich in den Fußballstil der Saeta Rubia. Real Madrid und Barcelona kämpften um den Kauf des besten Spielers des Moments. Letzten Endes machten sich die Madridistas mit der Verpflichtung dieses Kronjuwels.
 
Gewinnen. Dies war das einzige Wort im Wörterbuch des Spanisch-Argentiniers. Seine ganze Karriere in der weißen Entität war durch Erfolge und Tore geprägt. Er erzielte insgesamt 308 offizielle Tore, die ihn zu einem Symbol von Real Madrid machten. Zudem gewann er fünf Mal die Pichichi-Trophäe. Denkwürdig sind seine Leistungen in den Finals des Europapokals, in welchen er mindestens ein Tor in jedem Spiel erzielte.
 
Real Madrid wurde von der Figur von Alfredo Di Stéfano angeführt und wurde der unbestreitbare Herrscher in Spanien und Europa. Er nahm die spanische Staatsangehörigkeit an und nahm an 31 Spielen mit der spanischen Nationalmannschaft teil, obwohl er nie die Chance bekam, eine Endphase eines internationalen Turniers zu spielen.
 
Pater der ‘Quinta del Buitre’

Der Argentinier legte als Trainer einer Generation, die eine Epoche im Verein markierte, den Weg frei. Butragueño, Sanchís, Martín Vázquez und Pardeza übernahmen die Führung des ersten Teams mit dem argentinischen Trainer. Míchel würde dies etwas später mit Amancio schaffen.

Seine Karriere als Trainer begann bei Boca Juniors, wo er das nationale Turnier und den argentinischen Pokal gewann. Er kam dann nach Spanien zurück, wo er die Führung von Valencia übernahm, mit dem er die spanische Meisterschaft im Jahre 1971 gewann. Nach verschiedenen Abenteuern in Vereinen wie Sporting Lissabon, Rayo Vallecano und Castellón übernahm er erneut die Stelle als Trainer bei Valencia. Er gewann noch den europäischen Supercup (1980).

Im Jahre 1982 endete seine erste Etappe bei Real Madrid. Zwei Saisons, in denen er das Team umgestaltete und fünf Vizemeisterschaften erreichte. Im November des Jahre 1990 kam er zurück, um Toshack zu ersetzen. Er blieb für die nächsten fünf Monate der Trainer und gewann einen Supercup gegen Barcelona. So hinterließ der Ehrenpräsident des Vereins bis zu seinem Tod am 7. Juli 2014 sein Markenzeichen.
 


Honours

Erfolge als Spieler: 
5 Europapokale 
1 Weltpokal
2 Copas Latinas
8 spanische Meisterschaften
1 spanischer Pokal
 
Erfolge als Trainer:

1 spanischer Supercup

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