Mendy: "Atalanta schießt viele Tore und wir werden unser Bestes geben, um zu gewinnen"

"In der Champions League tritt man gegen die Besten an und man bekommt Gänsehaut, allein wenn man die Hymne hört", sagte er in einem Interview mit den offiziellen UEFA-Medien.
In einem Interview mit den offiziellen UEFA-Medien ließ Mendy die aktuelle Situation von Real Madrid Revue passieren und analysierte Atalanta, den Gegner im Achtelfinale der Champions League: "Wir müssen vorsichtig sein. Sie haben es ja nicht ohne Grund hierher geschafft. Wir wissen, dass sie eine Mannschaft sind, die gut spielt und viele Tore schießt. Es wird schwierig sein und wir denken, dass es ein sehr gutes Spiel sein wird. Wir werden unser Bestes geben müssen, um zu gewinnen."
  • Was macht die Champions League einzigartig?

    In der Champions League tritt man gegen die besten Teams aus anderen Ligen an. Schon bevor man sein erstes Spiel in der Champions League bestreitet, hört man die Musik, auch wenn sie im Fernsehen läuft, und man bekommt Gänsehaut. Dieser Wettbewerb ist etwas Besonderes.

  • Wie ist es, Zidane als Trainer zu haben?

    Er ist eine Legende und, um ehrlich zu sein, ist es eine Ehre, von ihm trainiert zu werden. Wenn man vor ihm steht, strahlt er Charisma aus. Es ist schön, ihn zu sehen, und wir haben auch über die französische Nationalmannschaft gesprochen. Er hat mir Ratschläge gegeben und ich möchte in jedem Spiel alles geben.

  • Wie war deine Ankunft bei Real Madrid?

    Als ich ankam, wusste ich, wie es sein würde, und dass es tolle Spieler gibt. Am Anfang ist man schüchtern und dann lernt man die Leute kennen und erfährt, wie die Gruppe funktioniert. Jetzt spiele ich mehr, aber ich denke nur daran, die Spiele, die ich bestreite, zu nutzen. Das ist alles. Ich würde nicht sagen, dass ich ein unbestrittener Stammspieler bin. Außerdem ist es verrückt und etwas sehr Großes, wenn man bedenkt, dass ich beinahe mit dem Fußball aufgehört habe, aber jetzt doch für Real Madrid spiele.

  • Du hast eine Geschichte hinter dir, da du in deiner Jugend einige harte Zeiten durchgemacht hast...

    Es ist eine tolle Geschichte. Ich habe eine schwierige Zeit durchgemacht, aber ich habe sie gut überstanden. Ich habe sieben Jahre bei PSG verbracht, ich habe in der U11 angefangen und habe mich verletzt, bevor ich in die Akademie kam. Ich hatte Arthritis an der Hüfte und bekam eine Infektion, so dass ich operiert werden musste und lange Zeit im Krankenhaus lag. Ich hatte zwei oder drei Monate lang einen Gips. Als ich operiert wurde, kam der Arzt zu mir und sagte mir, dass der Fußball für mich vorbei sei. Er sprach sogar von Amputation. Ich musste lange Zeit im Rollstuhl sitzen, dann auf Krücken und dann musste ich wieder laufen lernen.

  • Wie waren diese Momente?

    Ich wurde herumgetragen, aber ich dachte, ich könnte sofort wieder laufen. Ich habe es versucht, bin aus dem Stuhl aufgestanden und gleich wieder hingefallen. Ich hatte keine Kraft mehr in den Beinen, weil ich schon lange nicht mehr gelaufen war und meine Beine lange Zeit nicht bewegt hatte. Trotzdem habe ich immer gedacht, dass der Fußball für mich nicht vorbei ist und ich habe allen erzählt, dass ich zurückkomme. Die meisten Leute hielten es für unmöglich, aber ich lernte wieder zu laufen und spielte etwa eineinhalb Jahre lang mit Hüftschmerzen. Im ersten Jahr, in dem ich in der Ligue 2 spielte, wurde ich zum besten Außenverteidiger des Wettbewerbs gewählt. Das Gleiche geschah in Lyon. Ich wurde zwei Jahre hintereinander zum besten Linksverteidiger gewählt. Also ehrlich gesagt, es ist gut gelaufen.

  • Wie fühlte es sich an, dein internationales Debüt zu geben?

    Ich war glücklich. Ich hatte keine Angst. Ich bin nicht aus den Nachwuchsmannschaften gekommen, sondern habe es direkt in die A-Nationalmannschaft geschafft. Ich wurde nominiert, um einen verletzten Spieler zu ersetzen. Man könnte sagen, dass ich anfangs etwas schüchtern war, aber ich habe mich sehr schnell in das Team integriert. Jeder spricht mit jedem und sie haben mich und andere neue Spieler mit offenen Armen empfangen. Man lernt auch viel beim Training und beim Spielen mit solchen Fußballern. Das macht einen als Spieler besser.